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NIS-2 · NIS2UmsuCG

NIS-2-Compliance für KMU.

Was Geschäftsführer jetzt wissen müssen und wie wir Sie Schritt für Schritt zur Erfüllung begleiten. Mit Festpreisen, klaren Maßnahmenplänen und Nachweisdokumentation.

Was ist NIS-2?

Die EU-Richtlinie NIS-2 (Netz- und Informationssicherheits-Richtlinie 2.0) verschärft die Cybersecurity-Pflichten für Unternehmen in 18 kritischen Sektoren erheblich. In Deutschland wird sie seit Dezember 2025 durch das NIS2UmsuCG umgesetzt.

Betroffene Unternehmen müssen technische und organisatorische Maßnahmen zur Risikominimierung umsetzen, Sicherheitsvorfälle innerhalb von 24 Stunden melden und ihre Lieferanten-Risiken aktiv managen. Bei Verstößen drohen Bußgelder bis 10 Mio. € oder 2 % des weltweiten Jahresumsatzes. Die Geschäftsleitung haftet persönlich.

Für viele KMU ist NIS-2 deshalb eine konkrete Pflicht mit kurzer Umsetzungsfrist.

Wer ist verpflichtet?

NIS-2 unterscheidet zwischen besonders wichtigen und wichtigen Einrichtungen. Auch wer nicht direkt betroffen ist, wird oft indirekt verpflichtet, über die Lieferketten-Anforderungen seiner Auftraggeber.

  1. Besonders wichtige EinrichtungenEnergie, Verkehr, Bankwesen, Finanzmarkt, Gesundheit, Wasser, digitale Infrastruktur. Pflicht ab 250 Mitarbeitern oder 50 Mio. € Jahresumsatz.
  2. Wichtige EinrichtungenPost, Abfall, Chemie, Lebensmittel, verarbeitendes Gewerbe, digitale Anbieter, Forschung. Pflicht ab 50 Mitarbeitern oder 10 Mio. € Jahresumsatz.
  3. Indirekt betroffene KMUZulieferer und Dienstleister von NIS-2-Einrichtungen bekommen die Pflichten vertraglich weitergegeben. Oft gehören detaillierte technische Anforderungen und Nachweispflichten dazu.

NIS-2: Die 6 Kernpflichten für KMU im Überblick

Was NIS-2 von verpflichteten Unternehmen konkret verlangt und wie wir es mit Ihnen umsetzen.

  1. 1 · RisikomanagementCyberrisiken systematisch erkennen, bewerten und behandeln. Dazu gehören eine dokumentierte Risikoinventur, regelmäßige Reviews und klare Verantwortlichkeiten.
  2. 2 · Incident-Response & 24h-MeldungVorfälle müssen binnen 24 Stunden ans BSI gemeldet werden. Pflicht sind vorab dokumentierte Playbooks, eine klare Meldekette und ein festgelegtes Incident-Response-Team.
  3. 3 · Business-Continuity & BackupNotfallplanung, regelmäßig getestete Backups und ein dokumentierter Wiederanlaufplan. Im Ernstfall muss der Betrieb in vorab festgelegten Zeitfenstern wiederhergestellt sein.
  4. 4 · LieferantensicherheitDie Cybersecurity-Risiken aller Dienstleister und Software-Lieferanten aktiv steuern, über Verträge, Audits und technische Mindestanforderungen.
  5. 5 · Schulung & AwarenessRegelmäßige Sicherheitsschulungen für alle Mitarbeiter, Phishing-Tests und dokumentierte Awareness-Programme. Die Geschäftsleitung ist ausdrücklich eingeschlossen.
  6. 6 · Verschlüsselung & MFAVerschlüsselte Kommunikation und Datenspeicherung, Multi-Faktor-Authentifizierung für privilegierte Zugriffe, Zero-Trust-Prinzipien, wo angemessen.

10-Punkte-Selbstcheck: Wo stehen Sie?

Die folgenden 10 Fragen geben Ihnen eine erste Orientierung. Wer alle Punkte mit „Ja“ beantworten kann, ist NIS-2-bereit. Bei „Nein“ oder „Weiß nicht“ besteht akuter Handlungsbedarf.

  1. Asset-Inventar: Wir haben ein aktuelles, dokumentiertes Inventar aller IT-Systeme, Anwendungen und Datenflüsse.
  2. Risikomanagement: Wir kennen unsere Top-10-Cyberrisiken und haben dokumentierte Maßnahmen dagegen.
  3. Backup & Recovery: Wir haben getestete Backups (3-2-1-Regel) inkl. Offline-Kopie. Restore-Test fand in den letzten 12 Monaten statt.
  4. Incident-Response-Plan: Wir haben einen schriftlichen Plan, was bei einem Sicherheitsvorfall zu tun ist, inklusive 24h-Meldepfad.
  5. Schulungen: Alle Mitarbeiter erhalten regelmäßig Cybersecurity-Schulungen, dokumentiert mit Datum und Inhalt.
  6. MFA: Multi-Faktor-Authentifizierung ist für alle Admin-Zugänge und kritischen Anwendungen aktiv.
  7. Patch-Management: Systeme werden innerhalb definierter Fristen gepatcht (kritische Patches innerhalb von 14 Tagen).
  8. Lieferantenmanagement: Wir kennen die Cybersecurity-Praxis unserer wichtigsten IT-Dienstleister und haben sie vertraglich abgesichert.
  9. Logging & Monitoring: Sicherheitsrelevante Logs werden zentral gesammelt und auf Anomalien überwacht.
  10. Geschäftsleitung informiert: Die Geschäftsführung ist regelmäßig zu Cyberrisiken gebrieft und entscheidet aktiv über Sicherheitsbudgets.

Haben Sie mehr als drei Fragen mit „Nein“ oder „Weiß nicht“ beantwortet? Dann lohnt ein NIS-2-Quickcheck. Er kostet nichts.

So gehen wir vor

Unser NIS-2-Beratungsablauf in vier festen Schritten, jeder mit einem konkreten Ergebnis.

  1. 1 · Betroffenheits-CheckKostenloses Erstgespräch von 30 Minuten. Wir klären, ob Sie direkt oder indirekt betroffen sind und welche Stufe gilt (essential / important).
  2. 2 · Gap-AnalyseStrukturierte Bewertung gegen die 10 NIS-2-Anforderungsbereiche. Sie erhalten eine priorisierte Liste der Lücken, jeweils mit Schätzung von Aufwand und Risiko.
  3. 3 · MaßnahmenplanQuick-Wins zum sofortigen Umsetzen, mittelfristige Stabilisierung und eine strategische Roadmap. Jede Maßnahme hat eine Verantwortlichkeit und einen Fertigstellungstermin.
  4. 4 · Umsetzung & NachweisWir setzen die Maßnahmen mit Ihnen um und dokumentieren sie audit-fähig. Sie erhalten einen NIS-2-konformen Betrieb und ein Nachweis-Paket für Prüfungen.

Die NIS-2-Module im Detail

Jeder Schritt mit eigenem Festpreis

Klären Sie kostenlos Ihre NIS-2-Betroffenheit.

Im 30-minütigen Erstgespräch klären wir, ob und wie NIS-2 Sie verpflichtet, direkt oder über Ihre Auftraggeber. Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung ohne Verkaufsgespräch.